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Magen-Darm-Probleme

Magen-Darm-Probleme

Verschiedene Probleme in Magen und Darm.

Blähungen, Gastritis oder Sodbrennen, unser Magen-Darm-Trakt ist sehr sensibel und empfindlich. Aber einige Leiden kann man aber selbst lindern.

Unseren Magen und Darm nehmen wir erst zur Kenntnis, wenn wir Krämpfe haben oder es brennt und sticht. Dabei ist der Magen-Darm-Bereich ein geniales System, was ganze Arbeit leistet. Es liefert uns Zufriedenheit und Lebensenergie. Trotzdem kann es zu Störfällen in unserem inneren Kraftwerk kommen und wir müssen dagegenwirken.

Verstopfung

Verstopfung

Von einem Stau im System, einer Verstopfung, sprechen Fachleute erst, wenn der Stuhlgang weniger als dreimal die Woche ist und von Beschwerden begleitet wird. Es kommt zu hartem Stuhl, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Blähungen und Schmerzen bei der Entleerung.

Die Ursachen sind zu wenige Ballaststoffe wegen einseitiger Ernährung, Nebenwirkungen aus Medikamenten, Klimaveränderungen oder auch Stress und zu wenig Bewegung. Empfohlen wird ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse und ausreichend sportliche Aktivitäten. Abführmittel erst, wenn gar nichts anderes mehr hilft, denn das ist keine Dauerlösung.

Sodbrennen

Sodbrennen

Nach üppigem Essen fließt Magensäure in die Speiseröhre, das ist normal. Die Entzündung der Speiseröhre durch ständiges Sodbrennen ist das Problem. Hinter dem Brustbein entstehen brennende Schmerzen, es kommt zu einem Druckgefühl im Oberbauch und saurem Aufstoßen.

In vielen Fällen ist die Ursache der undichte Schließmuskel, der den Magen zur Speiseröhre abriegelt. Auch das Alter allgemein, schwer verdauliches Essen und Alkohol machen ihn schlaff. Bewährte Hausmittel sind Heilerde und Fencheltee, bei starken Beschwerden müssen dann Säureblocker zum Einsatz kommen.

Gastritis

Gastritis

Wenn sich zu viel Magensäure bildet, oder die Magenschleimhaut durch andere Faktoren irritiert wird, entzündet sie sich und macht dies mit Übelkeit, Oberbauchschmerzen und Völlegefühl deutlich.

Zu den Ursachen gehören natürlich fette, scharfe Speisen, Alkohol, Zigaretten und Kaffee. Aber auch Stress, bakterielle Infektionen und auch einige Medikamente reizen die Schutzschicht. Bekannt für die chronische Form ist eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori. Als Therapie wird Antibiotikum eingesetzt.

Magengeschwür

Magengeschwür

Bei einem Magengeschwür ist eine tiefe Wunde in der Schleimhaut entstanden, welche die Magenwand durchbrochen hat. Bei jüngeren Menschen kann auch der Zwölffingerdarm betroffen sein. Das Magengeschwür macht sich durch Appetitlosigkeit und Übelkeit bemerkbar, aber auch durch dumpfe, bohrende Schmerzen im Oberbauch.

Oft werden Magengeschwüre durch nichtsteroidale Antirheumatika oder acetylsalicylsäurehaltige Mittel ausgelöst. Vorschlag hierzu: Vor der Einnahme Säureblocker (gering dosiert) zu sich nehmen.

Eine Vielzahl der Magengeschwüre heilt schon durch Schonkost und weniger Genussmittel. Auch weniger Stress kommt dem Magengeschwür zugute. Antibiotika oder Säureblocker helfen bei stärkeren Schmerzen.

Reizdarm

Reizdarm

Der Reizdarm ist eine Zusammenkunft verschiedenster Beschwerden und betroffen davon sind bereits 15 Prozent der Bevölkerung. Durchfall, Verstopfung, Krämpfe und Blähungen sind die Symptome.

Verantwortlich für den Reizdarm ist auch wieder Stress, aber auch chronische Mikroentzündungen, Verwachsungen oder eine gestörte Darmflora kann die Ursache sein.

Bei der Therapie heißt es dann: Verzicht auf einige Lebensmittel, insbesondere Zuckeralkohole und bestimmte Kohlenhydrate, weil sie Blähungen verursachen. Das betrifft auch Blumenkohl, Weizen, Birnen, Joghurt und Cashewnüsse.

Blinddarmentzündung

Blinddarmentzündung

Der Blinddarm kann Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen, denn unsere Vorfahren mussten noch zähes Pflanzenmaterial verdauen. In der heutigen Zeit brauchen wir ihn nicht mehr, aber er kann uns großen Ärger bereiten.

Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Unterbauchschmerzen auf der rechten Seite treten auf, wobei sich die Schmerzen auch im ganzen Bauchbereich ausbreiten können. In den meisten Fällen ist die Verbindung zwischen Wurmfortsatz und Blinddarm durch Kotsteine oder Fremdkörper verstopft.

Mit Antibiotika kann die Entzündung therapiert werden, jedoch muss der Blinddarm bei einem Viertel der Betroffenen entfernt werden.

Darmkrebs

Darmkrebs

Der Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten, aber glücklicherweise ist die Zahl der Erkrankungen durch gezielte Vorsorge und die Darmspiegelung in den letzten Jahren zurückgegangen. Bemerkbar macht sich der Darmkrebs durch blutigen Stuhl.

Fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und auch genetische Vorprägung sind die Ursachen. Bei der Therapie kommt es auf das Stadium der Erkrankung an, Chemotherapie oder eine Operation kommen infrage. Auch die Immuntherapie mit Checkpoint-Hemmern gerät immer mehr in den Vordergrund. Diese sollen die Reaktion der körpereigenen Abwehr auf den Tumor beeinflussen.

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität!

Tags: magendarm
meingesundesleben.at-Team

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